Forschungsprogramm / Projektkonzept Huber Eisstrahlen
„Huber Eisstrahlen - Ice Automation Technology Automatisierte Trockeneisreinigung für intelligente Produktionssysteme“
Projektträger: Huber Eisstrahlen
Geschäftsführer: Eugen Huber - Siehe Impressum:
1. Projektbeschreibung
Die moderne Produktion entwickelt sich zunehmend in Richtung:
- Industrie 4.0
- automatisierte Fertigung
- Robotik
- intelligente Maschinenüberwachung
- autonome Wartungssysteme
Produktionsanlagen wie Roboterzellen, Sensoriksysteme, Spannvorrichtungen, Matrizen, Werkzeuge und automatisierte Fertigungslinien benötigen regelmäßige Reinigung, um Qualität, Präzision und Verfügbarkeit sicherzustellen.
Huber Eisstrahlen entwickelt ein Forschungsprogramm zur Integration von Trockeneisreinigung in automatisierte Produktionsprozesse.
Ziel ist:
Reinigung nicht mehr als Stillstandprozess, sondern als integrierter Bestandteil moderner Produktion.
2. Forschungsziel
Entwicklung eines intelligenten Reinigungssystems:
Sensorik + Robotik + Trockeneisstrahlen + Prozessüberwachung
für industrielle Anwendungen.
Untersuchung:
- automatisierte Reinigung von Maschinen
- Reinigung ohne Demontage
- Reinigung während geplanter Wartungsfenster
- Reduzierung von Produktionsausfällen
- Verlängerung der Anlagenlebensdauer
3. Problemstellung heutiger Verfahren
Viele Unternehmen reinigen aktuell durch:
Manuelle Reinigung
Nachteile:
- hoher Personaleinsatz
- Qualitätsunterschiede
- lange Wartungszeiten
- schwer zugängliche Bereiche
Hochdruckreinigung
Nachteile:
- Wasser
- Korrosionsrisiko
- Trocknungszeiten
- Abwasser
Chemische Reinigung
Nachteile:
- Chemierückstände
- Entsorgung
- Arbeitsschutzanforderungen
Abrasive Verfahren
(z.B. Sandstrahlen)
Nachteile:
- Materialabtrag
- Rückstände
- Beschädigungsrisiko
4. Forschungsansatz Huber Eisstrahlen
Trockeneisstrahlen bietet eine trockene Reinigung mit CO₂-Partikeln, die bei Kontakt sublimieren und keine klassischen Strahlmittelreste hinterlassen. Huber Eisstrahlen beschreibt bereits Anwendungen wie Werkzeugmaschinen, Spritzgussformen, Verpackungsmaschinen und Industrieanlagen mit Fokus auf schonende und umweltfreundliche Reinigung.
Die Forschung erweitert dieses Verfahren um Automatisierung.
5. Technische Entwicklungsmodule
Modul A – Robotergestützte Trockeneisreinigung
Entwicklung von Roboter-Reinigungssystemen:
Einsatz:
- Roboterarme
- CNC-Anlagen
- Produktionslinien
- Fertigungszellen
Der Roboter übernimmt:
- Positionierung der Düse
- Abstandskontrolle
- Bewegungsoptimierung
- reproduzierbare Reinigung
Vorteile:
✓ konstante Qualität
✓ weniger Personalaufwand
✓ schwer erreichbare Stellen erreichbar
✓ automatisierbarer Prozess
Modul B – Sensorik & intelligente Überwachung
Integration von Sensoren:
Verschmutzungssensorik
Erkennung:
- Ölablagerungen
- Staub
- Partikel
- Produktionsrückstände
Temperaturüberwachung
Messung:
- Bauteiltemperatur
- Strahltemperatur
- Umgebung
Abstandssensorik
Automatische Regelung:
- Düse–Bauteil Abstand
- Strahlwinkel
- Intensität
Modul C – Scanning-Systeme
Entwicklung eines Reinigungsscanners:
Vor der Reinigung:
3D-Scan des Bauteils
Erkennung:
- Verschmutzungsbereiche
- Geometrie
- empfindliche Zonen
Danach:
Automatische Erstellung des Reinigungsprogramms.
Modul D – Matrizen- und Werkzeugreinigung
Besonders interessant:
- Spritzgussformen
- Druckgussformen
- Stanzwerkzeuge
- Präzisionswerkzeuge
Forschungsziel:
Reinigung direkt in der Maschine oder Wartungsstation.
Vorteile:
✓ keine Beschädigung
✓ keine Demontage
✓ kürzere Wartung
✓ höhere Produktionsqualität
Modul E – Spannvorrichtungen & Vorrichtungsreinigung
Anwendungen:
- Fertigungsaufnahmen
- Spannbacken
- Montagevorrichtungen
- Prüfaufnahmen
Problem:
kleine Rückstände verursachen:
Maßabweichungen
- Fehlerquoten
- Ausschuss
Lösung: automatisierte Trockeneisreinigung.
Modul F – Wechseltische & Produktionssysteme
Einsatz:
- Laserschneiden
- Fräsen
- Montageanlagen
- Robotikzellen
Ziel: Reinigung während Wechselzeiten.
Beispiel: Produktwechsel → automatische Reinigung → neue Produktion startet.
6. Forschungsversuche
Versuch 1
Vergleich: Manuelle Reinigung vs. automatische Eisreinigung
Messung:
- Zeit
- Kosten
- Qualität
- Personal
Versuch 2
Roboterreinigung Werkzeug
Parameter:
- Druck
- Abstand
- Geschwindigkeit
- CO₂-Verbrauch
Versuch 3
Sensorbasierte Reinigung
Vergleich: Reinigung nach Zeitplan
gegen: Reinigung nach Verschmutzungsgrad
7. Wirtschaftliche Vorteile für Produktionsunternehmen
Reduzierung von Stillständen
Weniger:
- Maschinenstopps
- Wartungszeiten
- Demontage
Kostensenkung
Reduktion:
- Personalstunden
- Chemikalien
- Entsorgung
- Ersatzteile
Qualitätssteigerung
Saubere Anlagen bedeuten:
- weniger Ausschuss
- bessere Präzision
- stabilere Prozesse
8. Nachhaltigkeitskonzept
Durch Trockeneisreinigung:
- weniger Wasserverbrauch
- weniger Chemie
- weniger Abfälle
- trockener Prozess
Das passt zur bestehenden Positionierung von Huber Eisstrahlen als umweltfreundliche Reinigungstechnologie.
9. Entwicklung einer Huber Datenplattform
Aufbau:
Huber Eisstrahlen - Smart Cleaning Database
Gespeichert werden:
- Maschine
- Material
- Verschmutzung
- Druck
- Düse
- Roboterbewegung
- Reinigungsergebnis
Ziel:
Automatische Optimierung zukünftiger Reinigungen.
10. Zukunftsvision: Huber Eisstrahlen Autonomous Cleaning System
Ein vollständiges System:
Sensor erkennt Verschmutzung
↓
Software plant Reinigung
↓
Roboter positioniert Düse
↓
Trockeneisstrahl reinigt
↓
Sensor prüft Ergebnis
11. Marktpotenzial
Zielbranchen:
- Automotive
- Maschinenbau
- Kunststoffindustrie
- Elektronikfertigung
- Medizintechnik
- Lebensmittelindustrie
- Halbleiterindustrie
Zusammenfassung: Huber Eisstrahlen entwickelt mit diesem Forschungsprogramm d
ie nächste Generation der industriellen Reinigung:
Von der manuellen Reinigung:
→ zur intelligenten, automatisierten, datenbasierten Trockeneisreinigung.
Der Kern:
„Smart Cleaning für Smart Factories.“
Damit wird Huber Eisstrahlen vom klassischen Reinigungsdienstleister zum Technologiepartner für moderne Produktionsunternehmen. Web: www.Huber-Eisstrahlen.de
