Forschungsprogramm: Huber Eisstrahlen
Entwicklung und Optimierung alternativer Strahlmittel
„Entwicklung eines praxisorientierten Strahlmittel-Forschungsprogramms zur Optimierung von Reinigungsprozessen bei Huber Eisstrahlen durch Vergleich verschiedener Granulate und Einsatzparameter“
Projektträger: Huber Eisstrahlen
Geschäftsführer: Eugen Huber - Siehe Impressum:
2. Ausgangssituation
Huber Eisstrahlen nutzt aktuell die Vorteile der Trockeneisreinigung:
- Reinigung ohne Wasser
- keine chemischen Reinigungsmittel
- keine Feuchtigkeit auf Bauteilen
- geringe Stillstandszeiten
- schonende Behandlung empfindlicher Oberflächen
- mobile Vor-Ort-Reinigung
Diese Eigenschaften ermöglichen Anwendungen unter anderem in:
- Industrieanlagen
- Werkzeugmaschinen
- Motoren
- Fahrzeugen
- Kunststoffbereichen
- Restaurierung
- Fassaden
- Maschinenkomponenten
Das Forschungsprogramm erweitert diese Dienstleistung durch die systematische Untersuchung zusätzlicher Strahlmedien und Mischungen.
3. Forschungsziel
Ziel ist die Entwicklung einer Datenbank für optimale Strahlparameter, mit der Huber Eisstrahlen je nach Verschmutzung und Material das wirtschaftlich und technisch beste Verfahren auswählen kann.
Untersucht werden:
- Reinigungswirkung
- Oberflächenschonung
- Arbeitsgeschwindigkeit
- Verbrauch
- Kosten
- Umweltfaktoren
- Arbeitssicherheit
- mögliche neue Einsatzbereiche
4. Forschungsfragen
Welches Strahlmittel erzielt bei welchem Material und welcher Verschmutzung das beste Reinigungsergebnis bei minimaler Materialbelastung?
Zusätzliche Fragen:
- Kann die Reinigungsleistung gegenüber reinem Trockeneis verbessert werden?
- Welche Granulate eignen sich für empfindliche Materialien?
- Welche Medien entfernen starke Verschmutzungen schneller?
- Welche Mischungen reduzieren Kosten?
- Welche Anwendungen können neu erschlossen werden?
5. Testprogramm Strahlmittel / Granulate
Phase 1: Referenztest Trockeneis
Strahlmittel:
- CO₂-Trockeneispellets
- verschiedene Pelletgrößen
Testbereiche:
Material Verschmutzung
Aluminium Öl, Fett
Stahl Rost, Korrosion
Kunststoff Ablagerungen
Motoren Öl, Ruß
Formenbau Trennmittel
Messung:
- Reinigungsgrad
- Oberflächenveränderung
- Zeit pro m²
- Verbrauch kg/h
Phase 2: Alternative Granulate
A) Trockeneis + Pflanzenbasis (z.B. Nussschalen-Granulat)
Ziel: Schonende Reinigung mit leicht abrasiver Wirkung.
Geeignet für:
- Lackierte Flächen
- Oldtimer
- Maschinengehäuse
- Holz
- Restaurierung
Vorteile:
- biologisch
- geringe Beschädigung
- gute Schmutzaufnahme
Nachteile:
- Rückstände möglich
- Entsorgung notwendig
B) Glasgranulat
Einsatz:
- Metall
- Edelstahl
- Werkzeuge
- starke Oxidschichten
Vorteile:
- hohe Reinigungsleistung
- Oberflächenveredelung möglich
Nachteile:
- höhere Abrasion
- nicht für empfindliche Bauteile
C) Kunststoffgranulat
Einsatz:
- Kunststoffteile
- Formen
- empfindliche Maschinen
Vorteile:
- sehr materialschonend
- geringe Beschädigung
Nachteile:
- schwächer bei starken Ablagerungen
D) Mineralische Granulate
Beispiele:
- Korund
- Granatsand
- feine mineralische Medien
Einsatz:
- Lackentfernung
- Rost
- Beschichtungen
Vorteile:
- hohe Abtragsleistung
Nachteile:
- Materialabtrag
- Staubentwicklung
6. Versuchsaufbau
Jeder Test wird nach einem festen Schema durchgeführt:
Versuchskriterien
Strahlparameter
- Druck (bar)
- Abstand Düse–Bauteil
- Winkel
- Temperatur
- Durchflussmenge
- Strahlzeit
Bewertung
Punktesystem 1–10:
Faktor Bewertung
Reinigungsergebnis 1–10
Oberflächenschonung 1–10
Geschwindigkeit 1–10
Kosten 1–10
Nachhaltigkeit 1–10
7. Einsatzbereiche und Forschungsfelder
Automobilbereich
Tests:
- Motorraum
- Unterboden
- Felgen
- Oldtimer-Restauration
Ziel:
Vergleich:
Trockeneis vs. Trockeneis-Mischungen
Industrie
Anwendungen:
- Maschinen
- Werkzeuge
- Produktionsanlagen
Forschungsziel:
Produktionsstillstände reduzieren.
Kunststoffindustrie
Tests:
- Spritzgussformen
- Ablagerungen
- Trennmittel
Ziel:
Reinigung ohne Beschädigung empfindlicher Formen.
Lebensmittelindustrie
Untersuchung:
- Hygiene
- Rückstände
- Reinigung ohne Chemie
8. Entwicklung einer Huber-Strahlmittel-Matrix
Ergebnis des Projektes:
Eine interne Entscheidungsmatrix:
Verschmutzung Material Empfohlenes Verfahren
Öl/Fett Metall Trockeneis
Lack Stahl Granulat-Mix
Kunststoffablagerung Formen Kunststoff/Trockeneis
Rost Stahl mineralisches Medium
empfindliche Oberfläche Elektronik reines Trockeneis
9. Wirtschaftliches Ziel
Durch Forschung entstehen neue Dienstleistungen:
Neue Servicepakete
Huber Eco Clean - 100 % Trockeneis
Huber Power Clean - Trockeneis + Granulat
Huber Surface Restore - Restaurierung und Oberflächenoptimierung
Huber Industrial Performance - Produktionsoptimierte Reinigung
10. Dokumentation und Qualitätsmanagement
Für jeden Auftrag:
- Vorher-Foto
- Testparameter
- Strahlmittel
- Ergebnisfoto
- Kundenbewertung
- Kostenvergleich
Aufbau einer eigenen Wissensdatenbank:
„Huber Eisstrahlen Verfahrenstechnologie“
11. Erwartete Ergebnisse
Das Forschungsprogramm soll Huber Eisstrahlen ermöglichen:
✓ höhere Reinigungsleistung
✓ neue Industriekunden
✓ bessere Kalkulation
✓ geringere Betriebskosten
✓ neue Anwendungen
✓ technische Alleinstellung am Markt
Kurzfassung für eine Präsentation
Huber Eisstrahlen entwickelt ein eigenes Forschungsprogramm zur Untersuchung verschiedener Strahlmittel und Granulate. Durch systematische Tests werden optimale Kombinationen aus Strahlmedium, Druck, Material und Verschmutzung ermittelt. Ziel ist die Entwicklung eines eigenen Verfahrenssystems, das nachhaltige, wirtschaftliche und materialschonende Reinigungslösungen für Industrie, Fahrzeuge und Restaurierung bietet. web: www.Huber-Eisstrahlen.de
Kontaktformular.
Kontakt: Huber Eisstrahlen
Montag - Samstag: 10:00 - 20:00
Mobil: +49172 6769197
E-Mail: info@huber-eisstrahlen.de
